... den 12.09. und am 19.09.2010 fanden ja die zwei Liederabende mit dem Bariton Henry Görke und dem Pianisten Winfried Badura statt.
Ich habe Monika und zwei Gäste gefragt, wie es ihnen gefallen hat.
d.a.F.: "Monika, Ihr habt viel vorbereitet und wirklich viele Ideen entwickelt, damit sich die Gäste wohlfühlen. Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?"
Monika:" Also wir sind sehr zufrieden. Ja, es war sehr viel Arbeit, aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Veranstaltung war bis auf den letzten Stuhl ausverkauft.´
Die Gäste waren sehr zufrieden. Schon jetzt wollen sie Karten für die Adventskonzerte haben. Dabei stehen die Termine noch gar nicht fest.
d.a.F.:"Frau K., Sie haben schon immer Konzerte und Liederabende besucht, das war der erste Liederabend in einem solchen Rahmen. Wie hat es Ihnen gefallen?"
Frau K.:"Es war wunderschön. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Gerade, weil ich sonst in Opernhäusern und Theatern die Konzerte besuchte, war ich skeptisch. Aber ich wollte es versuchen."
d.a.F.:"Frau H., Sie haben Ihre Nachbarin regelrecht überreden müssen, hier diesen Liederabend zu besuchen. Haben Sie hier schon öfter Karten gekauft?
Frau H.:" Ja, ich bin sozusagen ein Fan von Henry Görke und Robert Weinsheimer. Und da ich jeden Tag hier zu Mittag esse, bekomme ich auch schnell mit, wenn ein neues Konzert ansteht."
d.a.F.:" Ach, Sie sind also täglich hier. Wird das nicht langweilig? Die Gerichte wiederholen sich doch immer wieder."
Frau H.:"Nein, erstens kann man auch immer was abändern an den Gerichten, zweitens gibt es auch öfter ganz aktuelle Speisen, wie Spargelzeit und so. Monika weiß, was ich gerne esse."
d.a.F.:"Frau K., werden Sie wieder Konzerte hier besuchen?"
Frau K.:" Auf jeden Fall. Wissen Sie, ich bin gesundheitlich sehr eingeschränkt, ins Theater kann ich nicht mehr, aber hierhin kann ich hoffentlich noch eine Weile kommen. Ich möchte mich auch ganz herzlich bei den Beiden hier bedanken, denn das war mein schönster Abend seit langer Zeit."
d.a.F.:" Monika, Ihr habt immer viele Veranstaltungen, das ist für so ein Café doch recht ungewöhnlich. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?"
Monika:" Wenn man heute Gäste halten will, muß man dafür sorgen, daß sie sich wohlfühlen.
Aber sie sollen auch wissen, daß wir mehr tun wollen, als morgens die Türe aufzumachen und hier möglichst schnell die Zeit rumzukriegen.
Ja, und weil der Henry ja Sänger ist, hatten wir dann was, was man immer wieder mal machen kann. Wenn man dann noch ein Wenig Abwechslung in die Gerichte und Kuchen bringt, dann wissen die Gäste es auch zu schätzen.
Wir haben so klasse Stammgäste, und gerade die, die hier regelmäßig zu Mittag essen freuen sich, daß immer alles von mir persönlich gekocht und gebacken ist."
d.a.F.:" Monika, Es gab ja bei den Liederabenden auch Kleinigkeiten zu essen. Wie wurde das denn angenommen?"
Monika:" Das hatten wir so überlegt, weil der Einlass ja schon sehr früh war.
Wenn die Leute dann nach hause kommen, haben sie nicht immer Lust, sich noch groß was zu Essen zu machen.
Man will aber auch so spät nicht mehr in ein Restauranr gehen und was Warmes essen. So haben wir überlegt, daß wir vor dem Konzert kleine Karten rumgehen lassen, da konnte dann jeder ankreuzen, was er gerne wollte.
Nach dem Konzert konnten wir die Gäste dann sofort bedienen. Da wurde es dann nicht zu spät. Außerdem konnten sie noch über das Konzert reden, das muß ja auch mal sein."
d.a.F.:"Ich danke ihnen sehr Frau H. und Frau K. Viel Spaß beim nächsten Konzert."
Dieses kleine Interview machte ich zwei Tage nach dem Konzert.
Ich stelle immer wieder fest, daß dieses charmante Café genau hier in der neuen Mitte Broich gebraucht wird..... sagt die dicke, alte Frau